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Die Hochleistungs-Ultraschallsyteme von ULTRAWAVES können sowohl in kommunalen als auch in industriellen Kläranlagen bei einer Vielzahl von Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Dazu gehören in erster Linie die Schlammbehandlung, aber auch die Abwasserreinigung in Form der Bekämpfung von Blähschlamm und Schäumen sowie eine bessere Stickstoff-Elimination durch Bereitstellung interner Kohlenstoffträger.

Die konventionelle Ausfaulung des Klärschlammes wird durch den Hydrolyseschritt begrenzt (technische Faulgrenze). Eine Behandlung des Überschussschlammes mit Ultraschall führt zur Überwindung dieser Grenze. Der Faulprozess wird intensiviert und ein weitergehender Abbau erzielt. Dadurch reduziert sich die Menge des ausgefaulten Restschlammes, während sich die Biogasproduktion erhöht.

Unvorteilhafte Nährstoff-Verhältnisse auf Kläranlagen erzwingen oft die Zugabe von externen Kohlenstoff-Quellen zur Optimierung der Denitrifikation.
Die Zugabe dieser externen Kohlenstoff-Quellen erhöhen nicht nur die Kosten auf der Beschaffungsseite, sondern auch die Kosten auf der Schlamm-Entsorgungsseite, da diese Kohlenstoff-Zugaben zusätzlichen Schlamm produzieren.

Die Entstehung von Blähschlamm und Schäumen durch die Massenentwicklung fadenförmiger Mikroorganismen ist ein weit verbreitetes Problem in Kläranlagen. Schaumbildung tritt oftmals auch als eigenständiges Phänomen im Faulbehälter auf. Stetige Beschallung eines geringen Teilstroms des Rücklaufschlammes mittels Ultraschall erzeugt Dauerstress auf die aktive Belebtschlamm­Biomasse. Als Folge werden die filamentösen Mikroorganismen dauerhaft eliminiert.
Seit Jahren werden unsere Hochleistungs-Ultraschallsysteme weltweit in Kläranlagen eingesetzt beziehungsweise getestet, um die unterschiedlichen Ziele der jeweiligen Anlagen zu verfolgen.